Vereinssatzung des Alemannenring Racing e.V. - Stand 23.01.2016 

§1   Name des Vereins, Eintragung
  (1) Der Verein führt den Namen „Alemannenring Racing“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  (2) Er führt nach der Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
§2   Sitz des Vereins
    Der Verein hat seinen Sitz in 78247 Hilzingen.
§3   Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§4   Zweck des Vereins
  (1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Motorsports.
  (2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  • Durchführung von Motorsportveranstaltungen
  • den Zusammenschluss von Personen, die ideelle Ziele des Motorsports verfolgen
  • die Vermittlung sportlicher und technischer Erfahrungen an Mitglieder
§5   Mitglieder
  (1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person jeden Alters werden.
  (2) Bei Minderjährigen ist die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.
    Mitglieder unterteilen sich in:
  (3) Aktive Mitglieder
Mitglieder die am kompletten Vereinsleben teilnehmen können. Dies umfasst alle durch den Verein ausgerichteten Veranstaltungen.
  (4) Passive Mitglieder
Mitglieder die am Vereinsleben teilnehmen können, jedoch aufgrund Ihres Status mit Einschränkungen rechnen müssen im Bereich von Veranstaltungsteilnahmen.
Über Veranstaltungen die für passive Mitglieder freigegeben werden entscheidet der Verwaltungsrat.
  (5) Ehrenmitglieder
Mitglieder die sich aufgrund ihrer Leistungen rund im Bereich des Motorsports besonders verdient gemacht haben, können nach Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Ernennung zum Ehrenmitglied entscheidet die Versammlung des Verwaltungsrats. Ehrenmitglieder genießen die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder, sind jedoch von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit.
§6   Eintritt und Aufnahme von Mitgliedern
  (1) Der Wunsch über den Beitritt in den Verein ist in schriftlicher Form abzugeben.
  (2) Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch den Vorstand, die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Aufnahmebestätigung wirksam.
  (3) Eine Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar, sie bedeutet in keinem Fall ein Werturteil über den Antragssteller.
  (4) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
§7   Beendigung der Mitgliedschaft
  (1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.
  (2) Jedes Mitglied kann die Mitgliedschaft durch Erklärung gegenüber dem Vorstand in schriftlicher Form beenden. Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur zum Monatsende erfolgen. Der Austritt ist nur möglich durch Einhalten einer Kündigungsfrist von 4 Wochen.
  (3) Der Ausschluss eines Mitglieds ist nur bei wichtigen Gründen möglich. Über den Ausschluss entscheiden auf Antrag des Vorstandes die Mitglieder des Verwaltungsrats mit einer 2/3 Mehrheit. 
Vor dem beabsichtigten Ausschluss ist das Mitglied schriftlich unter Bestimmung einer Frist von 2 Wochen zur Abgabe einer Erklärung aufzufordern. Legt ein Mitglied gegen den Beschluss des Verwaltungsrats Berufung ein, so ist innerhalb einer Frist von 2 Wochen eine Entscheidung durch ein Schiedsgericht möglich. Als Schiedsgericht gelten in diesem Fall die aktiven Mitglieder des Vereins. Diese können mit einer einfachen Stimmmehrheit den Beschluss endgültig fassen. Das auszuschließende Mitglied ist zur Sitzung des Schiedsgerichtes einzuladen. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist nicht anfechtbar.
  (4) Mit Beendigung der Mitgliedschaft, endet das Recht zur Nutzung etwaiger Einrichtungen des Vereins, sowie die Teilnahme am Vereinsleben.
§8   Mitgliedsbeiträge
  (1) Er werden jährliche Mitgliedsbeiträge erhoben.
  (2) Über die Höhe entscheidet der Verwaltungsrat des Vereins.
  (3) Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
  (4) Eine Rückzahlung des bereits für das laufende Geschäftsjahr gezahlten Mitgliedsbeitrages erfolgt nicht.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung der noch bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein.
§9   Vorstand
  (1) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus den Vorsitzenden.
  (2) Die Vorsitzenden sind zur alleinigen Vertretung des Vereins berechtigt.
  (3) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung oder dem Verwaltungsrat übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
  • Vorbereitung und Einberufung von Versammlungen, sowie die Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und der Versammlung des Verwaltungsrats
  • Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts
  • Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern
§10   Verwaltungsrat
  (1) Der Verwaltungsrat ist ein erweitertes Organ des Vorstandes zur Beratung und Planung. Mitglieder des Verwaltungsrats können den Vorstand durch Handeln und Beraten unterstützen. Zum Verwaltungsrat zählen auch Schriftführer und Schatzmeister. Mitglieder des Verwaltungsrats, die nicht zum Vorstand selbst gehören sind nicht zur Vertretung des Vereins berechtigt.
  (2) Zum ersten Verwaltungsrat des Vereins gehören die Gründungsmitglieder.
  (3) Weitere Mitglieder für den Verwaltungsrat können durch Abstimmung der aktiven Verwaltungsratsmitglieder aufgenommen werden. Über die Aufnahme weiterer Verwaltungsratsmitglieder genügt eine 2/3 Mehrheit. Voraussetzung zur Aufnahme ist der Status eines aktiven Mitglieds.
  (4) Zu den Aufgabengebieten des Verwaltungsrats gehören u.a. folgende Aufgaben:
  • Wählen des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
  • Planung von Veranstaltungen und einsetzen der Mitglieder
  • Organisatorische Tätigkeiten nach Beschluss und Vergabe durch den Vorstand
§11   Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
  (1) Der Vorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt und kann mit einer 2/3 Mehrheit durch den Verwaltungsrat abgewählt werden. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
  (2) Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen, die Wahl des Vorstandes erfolgt durch Mitglieder des Verwaltungsrats. Zu Vorstandsmitgliedern können nur aktive Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.
§12   Versammlungen des Verwaltungsrats
  (1) Versammlungen des Verwaltungsrats dienen zur administrativen Planung des Vereinslebens.
  (2) Versammlungen des Verwaltungsrats sind durch den Vorstand in schriftlicher Form zwei Wochen vor dem angekündigten Termin einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
  (3) Der Verwaltungsrat ist bei Anwesenheit von 2/3 der Verwaltungsratsmitglieder beschlussfähig. 
  (4) In Versammlungen des Verwaltungsrats haben alle Verwaltungsratsmitglieder eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Verwaltungsratsmitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung hat eine Gültigkeit für die betroffene Versammlung, jedoch nicht darüber hinaus. Ein Verwaltungsratsmitglied darf nicht mehr als eine weitere fremde Stimme vertreten.
  (5) Zu den Zuständigkeiten der Versammlung des Verwaltungsrats gehören:
  • Wählen und Absetzen des Vorstandes
  • Planung von Veranstaltungen
  • Entscheidungen über den Vereinshaushalt
  • Vergabe von Tätigkeiten an andere Vereinsmitglieder
  • Wahl von Ehrenmitgliedern, nach Vorschlag des Vorstandes
  • Administrative Arbeiten des Vereins
§13   Mitgliederversammlung
  (1) Mitgliederversammlungen dienen zur Information und Befragung von Mitgliedern zum Zwecke der Planung des Vereinslebens durch den Verwaltungsrat. Sie ist mindestens einmal während eines Geschäftsjahres abzuhalten. An den Mitgliederversammlungen dürfen alle Mitglieder teilnehmen.
  (2) Mitgliederversammlungen sind durch den Vorstand in schriftlicher Form zwei Wochen vor dem angekündigten Termin einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
  (3) Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller eingeladenen Mitglieder beschlussfähig. 
  (4) In Mitgliederversammlungen haben alle Mitglieder eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung hat eine Gültigkeit für die betroffene Versammlung, jedoch nicht darüber hinaus. Ein Mitglied darf nicht mehr als drei weitere fremde Stimmen vertreten.
  (5) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
  • Genehmigung des vom Vorstand und Verwaltungsrat aufgestellten Haushaltsplans für das nächste  Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
  • Abstimmung über Beschlüsse des Verwaltungsrats
  • Einbringung von Vorschlägen zum Vereinsleben
§14   Einberufung und Beschlussfassung von Versammlungen
  (1) Versammlungen werden durch den Vorstand durch eine schriftliche Einladung einberufen. In der Einladung wird die Tagesordnung angekündigt.
  (2) In Versammlungen werden Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Eine Änderung des Zweckes des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Beschlüsse werden durch Handzeichen oder geheime schriftliche Abstimmung gefasst. Auf Antrag von 2/3 der anwesenden Mitglieder muss eine Wahl schriftlich und geheim stattfinden.
  (3) Beschlüsse der Mitglieder werden durch den Schriftführer protokolliert. Ein Protokoll muss spätestens eine Woche nach der Versammlung verfügbar sein.
  (4) Alle Mitglieder können auf Wunsch die Protokolle der jeweiligen Versammlung einsehen. 
Sollte ein nicht anwesendes Mitglied von der Vertretung der eigenen Stimme durch ein anderes Mitglied keinen Gebrauch gemacht haben, kann dieses nach Einsicht des Protokolls innerhalb von einer Frist von 3 Wochen nach dem Datum der Versammlung schriftlich seine Stimme zu gemachten Abstimmungen abgeben. Nicht abgegebene Stimmen gelten als Zustimmung des gefassten Beschlusses.
  (5) Der Beschluss über die Auflösung des Vereins ist nur mit einer ¾ Mehrheit aller Mitglieder möglich.
  (6) Der Beschluss über Satzungsänderungen des Vereins ist nur mit einer ¾ Mehrheit aller Mitglieder möglich.
§15   Auflösung der Vereins
  (1) Falls der Verwaltungsrat und die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließen, sind die Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  (2) Das nach Beendigungen der Liquidation vorhandene Vermögen ist einem gemeinnützigem Zweck zu spenden.
  (3) Die vorstehenden Bestimmungen geltend entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  (4) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.