25.03.2016 - 4 Stunden Rennen / Teningen

Wer hätte das gedacht... Team Alemannenring Racing feiert den ersten Sieg. In einem Rennen bei schwierigen Bedingungen fuhr unser Fahrerduo Lorenzo Heyder und Ronald Lörincz mit fast 2 Runden Vorsprung auf Platz 2 über die Ziellinie.

Aber von vorne:
Die Wolken waren grau, doch der Boden im Umkreis von Singen noch trocken. Je näher man Teningen kam, desto nasser wurde es. In der Qualifikation startete Ronald Lörincz als erstes. Für ihn war diese Quali gleichzeitig auch Training, da er in Teningen bei nassen Bedingungen zuvor noch nicht gefahren war. Immer wieder konnte er sich ein paar Plätze verbessern, rutschte aber immer wieder ein Stück im Feld nach hinten. Auf Platz 11 liegend übergab er das letzte Drittel der Quali an Lorenzo Heyder. Dieser konnte mit seiner Erfahrung aus Teningen punkten und fuhr noch auf Platz 5 nach vorne.

Heyder fuhr auch den Startturn. Gleich beim Start konnte er sich um eine Position auf P4 verbessern. Danach folgten einige Runden mit Zweikämpfen um den dritten Platz in einer Dreiergruppe. Wertvolle Zeit die die beiden Führenden nutzen konnten um sich vom Feld etwas abzusetzen. Als sich Heyder dann endlich auf Platz 3 setzen und diesen halten konnte sah man jedoch dass er in einem Kart fuhr dass auf der Geraden etwas langsamer war als das der Verfolger. Was er in den Kurven herausholte, verlor er auf der Geraden wieder. Erst als der Regen nachließ und das stehende Wasser auf der Strecke nachließ konnte er deutlich zulegen und nahm die Verfolgung auf und fuhr bis auf Platz 2 nach vorne. Die Führenden kamen etwas früher zum Fahrerwechsel weshalb der direkte Kampf um die Führung ausblieb. Pünktlich nach der maximal Fahrzeit von 1:20h kam Heyder dann in Führung liegend an die Box und Übergab das Steuer an Ronald Lörincz. Dieser behielt auch nach dem Stopp die Führung und brauchte nur wenige Runden um sich an die Streckenverhältnisse zu gewöhnen. Lörincz profitierte von einer ganz langsam abtrocknenden Ideallinie. Komplett trocken war sie nie, aber einzelne Stellen hellten auf. Die Lücke zum Verfolger wurde immer größer und Lörincz konnte der Konkurrenz pro Runde mindestens eine halbe Sekunde abnehmen. Kurz vor dem Fahrerwechsel konnte Lörincz bei immer weiter abtrocknenden Bedingungen mit 1:00,088 die bis dahin schnellste Runde sichern. Erst als er die Box ansteuerte wurde diese Zeit durch die Konkurrenz auf 1:00,076 unterboten. Kontern konnte man diese schnellste Runde leider nicht mehr, den pünktlich als Lorenzo Heyder das Steuer wieder übernahm kam der Regen wieder zurück und brachte die Zeiten erneut zum Ansteigen. Heyder kam nach dem Stopp unmittelbar vor dem zweiten Platz wieder auf die Strecke. Ein direktes Duell war es jedoch nicht, zu diesem Zeitpunkt betrug der Vorsprung nach Boxenstopps bereinigt eine Runde. Nicht ganz zufrieden mit dem Kart konnte er sich dennoch weiter von der Konkurrenz absetzen. Zum letzten kurzen Turn übergab Heyer an Lörincz mit fast 2 Runden Vorsprung. Ein Vorsprung der kurz danach noch als äußerst nützlich für die Nerven erweisen sollte. Lörincz fuhr auf die Strecke, doch schon nach kurzer Zeit hob er den Arm hoch und fuhr in deutlich verminderter Geschwindigkeit um den Kurs. Das Kart nahm das Gas nicht mehr richtig an. Ein weiterer ungeplanter Boxenstopp und Kartwechsel waren die Folge. Lörincz behielt weiterhin eine Runde Vorsprung und fuhr 5 Minuten vor der Zielflagge schon dicht hinter dem Zweitplatzierten auf der Strecke. Zur zweiten Überrundung sollte es jedoch nicht kommen, da er in Kurve 1 noch einmal in eine Kollision verwickelt wurde, was Zeit kostete.

Mit guten 1,5 Runden Vorsprung fuhr er für das Team Alemannenring Racing nach 4 Stunden dann jedoch als Erster über die Ziellinie. 
Es scheint als hätten wir das erste Dreamteam unserer Fahrer gefunden. Mit ähnlichem Fahrstil, Gewicht und Alter harmoniert diese Fahrerpaarung perfekt und wir freuen uns hoffentlich noch auf viele weitere tolle Ergebnisse.

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21.11.2017 - TT-Challenge startet am Donnerstag

Die in der vergangenen Saison erstmals abgehaltene TT-Challenge startet am Donnerstag in Singen wieder durch. Zu allen Rennen verzeichnen wir einen Zuwachs von rund 30% an Startern, was uns in unserer Meinung der Challenge bekräftigt.

Anders als im Rennen geht es bei der TT-Challenge nicht um Geschwindigkeit, sondern um Konstanz. Jeder Fahrer fährt gegen sein eigene Bestzeit. Gewertet werden die 5 Runden vor und nach der persönlichen Bestzeit. Die Differenz jeder Runde zur Bestzeit wird addiert. Der Fahrer mit der geringsten Gesamtdifferenz gewinnt den Lauf. Hier bei hat jeder Fahrer 2017/18 zwei Jokerrunden. Das heisst: Die schlechtesten zwei Zeiten werden gestrichen, insgesamt also effektiv 8 Runden gewertet.
Das gemeine: Schafft ein Fahrer einen konstanten Turn und fährt während des Turns eine neue Bestzeit, so hat er sich evtl. ungegewollt einen neuen Bewertungsbereich gesetzt. Man ist also darauf angehalten den kompletten 30 Minutenturn konstant zu fahren.