Reglement 2016

1.

 

Zeitplan 

 

a)

Die Veranstaltungen des AR-Cups finden alle an einem Sonntag statt und verlaufen nach identischem Zeitplan. Sie bestehen aus einer 10 minütigen Qualifikation, einem 20 minütigen Sprintrennen und einem 30 minütigen Hauptrennen:

10:00 Uhr – Eintreffen an der Strecke / Akkreditierung und Bezahlung / Wiegen
10:30 Uhr – Fahrerbriefing
10:50 Uhr – Boxenbereich offen, vorbereiten der Fahrzeuge
11:00 Uhr – Start der Qualifikation
11:10 Uhr – Ende der Qualifikation
11:15 Uhr – Bekanntgabe der Startaufstellung für das Sprintrennen
11:20 Uhr – Boxengasse öffnet, Installationsrunden und Startaufstellung
11:27 Uhr – Boxengasse schließt
11:30 Uhr – Einführungsrunde Sprintrennen
ca. 11:32 Uhr – Start Sprintrennen (stehender Start)
ca. 11:52 Uhr – Zieleinlauf Sprintrennen
11:58 Uhr – Bekanntgabe der Startaufstellung für das Hauptrennen
12:00 Uhr – Boxengasse öffnet, Installationsrunden und Startaufstellung
12:07 Uhr – Boxengasse schließt
12:10 Uhr – Einführungsrunde Hauptrennen
ca. 12:12 Uhr – Start Hauptrennen (fliegender Start)
ca. 12:42 Uhr – Zieleinlauf Sprintrennen
12:50 Uhr – Siegerehrung
13:00 Uhr – Veranstaltungsende

 

b)

Der Zeitplan wird strikt eingehalten. Es gilt die Uhr des Veranstaltungsortes.
Nicht einhalten des Zeitplanes durch einen Fahrer kann zu Zeitstrafen (Qualifikation), Starten aus der Boxengasse (Rennen) oder bei wiederholter Zuwiderhandlung zur Disqualifikation führen.

 

c)

Änderungen des Zeitplans in besonderen Fällen sind durch den Veranstalter oder den Streckeninhaber möglich und werden rechtzeitig angekündigt.

 

d)

Bei mangelndem Interesse an einer Veranstaltung und einem kleineren Teilnehmerfeld als 6 Fahrern kann der Termin am Mittwoch vor dem Event durch den Veranstalter abgesagt werden. Angezahlte Beträge werden in diesem Fall zurückerstattet.

2.

 

Haftungsausschluss

 

a)

Jeder Fahrer muss vor der Teilnahme den Haftungsausschluss des Veranstalters sowie den des Streckeninhabers anerkennen.
Durch die Unterschrift bestätigt jeder teilnehmende Fahrer die Kenntnis über das Reglement des Cups, sowie die Regelungen des Streckeninhabers und erkennt diese an.

 

b)

Bei Minderjährigen ist zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung der gesetzlichen Erziehungsberechtigten (erhältlich auf der Teamwebseite) vorzulegen. Nicht vollständig ausgefüllte Bescheinigungen führen zur Startverweigerung für den Teilnehmer.

 

c)

Der Veranstalter als auch der Streckeninhaber kann Fahrer bei Verstößen gegen Regeln und Nichteinhaltung des Haftungsausschlusses von der Veranstaltung ausschließen.

3.

 

Anmeldung / Bezahlung / Stornierung

 

a)

Die Anmeldung für Teammitglieder ist über den Eventkalender auf der Teamwebseite möglich. Die Zugangsdaten erhalten Teammitglieder nach Ihrer Anmeldung als Vereinsmitglied.
Bei Anmeldung ist eine Anzahlung zu leisten.

 

b)

2 Wochen vor dem Event werden noch freie Plätze öffentlich ausgeschrieben und an Gastfahrer vergeben.

 

c)

Alle Anmeldungen müssen spätestens am Montag vor dem Event vorliegen, spätere Anmeldungen können u.U. nicht mehr berücksichtigt werden.

 

d)

Der Veranstalter behält sich vor in Sonderfällen kurzfristige Anmeldungen zuzulassen.

 

e)

Die Anzahlung, oder in Fällen einer Onlineüberweisung der Nachweis dieser Anzahlung muss am Freitag vor dem Event vorliegen. Bleibt diese aus, kann der Veranstalter am Renntag den vollen Kostenbetrag einfordern. Die Differenz wird dann nach Eingang der Anzahlung wieder gutgeschrieben.

 

f)

Der Restbetrag muss am Veranstaltungstag an den Veranstalter entrichtet werden. Nicht vollständig getätigte Zahlungen werden nicht akzeptiert und führen zur Startverweigerung. Eine Rückzahlung der Anzahlung erfolgt in dieser Situation nicht.

 

g)

Die Startgebühren und Höhe der Anzahlung können der Webseite des Teams entnommen werden.

 

h)

Stornierungen
Stornierungen sind für Stammfahrer des Vereins Alemannenring Racing e.V. bis zwei Wochen vor Event möglich. Hierbei erfolgt eine Gutschrift des angezahlten Betrages.
Bei allen Stornierungen die kurzfristiger erfolgen fallen Stornierungskosten in Höhe der Anzahlung an.

4.

 

Strecken und Fahrzeugnutzung

 

a)

Die Nutzung der Strecke sowie die Nutzung der Fahrzeuge sind im Preis enthalten. Für mutwillige Beschädigungen die durch den Teilnehmer herbeigeführt werden trägt dieser selbst Verantwortung. Hier gilt die Kostenliste des Streckenbetreibers.

 

b)

Das Betreten sowie das Herbeiführen von Änderungen an der Strecke sind strengstens verboten.

 

c)

Der Aufenthalt im Streckenbereich ist nur in den durch Veranstalter und Streckeninhaber genehmigten Bereichen erlaubt.
Hierzu gehören:

  • Die Boxengasse in den geöffneten Zeiten
  • Der Bereich der Startaufstellung in den geöffneten Zeiten

 

d)

An den Fahrzeugen dürfen durch den Fahrer keine Änderungen herbeigeführt werden. Die Fahrzeuge werden durch den Streckeninhaber im gleichwertigen Zustand für den Event zur Verfügung gestellt.

 

e)

Arbeiten an den Fahrzeugen ist nur an durch den Veranstalter und Streckeninhaber genehmigten Bereichen erlaubt.
Hierzu gehören:

  • Das Einlegen von Zusatzgewichten in den dafür vorgesehenen Kasten
  • Das Entfernen von Zusatzgewichten nach der Veranstaltung
  • Änderung des Reifendrucks in einem vorgegebenen Bereich

 

f)

Es ist stets den Weisungen des Personals des Streckeninhabers Folge zu leisten.

5.

 

Flaggenregeln / Allgemeine Regeln

 

a)

Gelbe Flagge
Warnung vor einem Unfall oder liegengebliebenen Fahrzeug. Wird im Bereich der Gefahrenstelle geschwenkt. Es muss mit Personen auf der Fahrbahn gerechnet werden. Stetige Bereitschaft zum Anhalten muss gewährleistet sein. Es besteht absolutes Überholverbot.

 

b)

Full-Course-Yellow / Virtuelles Pacecar
Einfrieren der Positionen und Drosseln der Fahrzeuge durch den Streckeninhaber. Kann in der Aufwärmrunde oder in Falle einer Gefahr auf der Strecke durch den Rennleiter gesetzt werden. Die Abstände werden eingefroren und bleiben erhalten.

 

c)

Blaue Flagge – gehalten
Schnelleres Fahrzeug nährt sich zur Überrundung. Bitte auf hinterherfahrenden Verkehr achten.
Beim Überrunden ist die Ideallinie durch den zu überrundenden Fahrer freizugeben. Der schnellere Fahrer darf die Ideallinie weiterhin befahren.

 

d)

Blaue Flagge – geschwenkt
Schnelleres Fahrzeug befindet sich direkt hintendran zur Überrundung, bitte umgehend Platz machen und den Überholvorgang ermöglichen. Das Blockieren kann mit einer Zeitstrafe geahndet werden. Bei wiederholtem Blockieren kann dies zur Disqualifikation führen.
Beim Überrunden ist die Ideallinie durch den zu überrundenden Fahrer freizugeben. Der schnellere Fahrer darf die Ideallinie weiterhin befahren.

 

e)

Rote Flagge – gehalten
Wird einem Fahrer die rote Flagge in gehaltener Form gezeigt so hat dieser unverzüglich bei der Durchfahrt der nächsten Runde die Boxengasse aufzusuchen. Hält er sich daran nicht führt dies zur direkten Disqualifikation.

 

f)

Rote Flagge – geschwenkt
Wird allen Fahrern gezeigt. Die laufende Runde wird in langsamer Geschwindigkeit oder unter Full-Course-Yellow Bedingungen zu Ende gefahren. Es herrscht Überholverbot, die Fahrer reihen sich in der Boxengasse in der aktuellen Reihenfolge auf, die Rennzeit wird läuft weiter. Im Falle eines Restarts werden zu überrundende Fahrer in der Aufwärmrunde wieder zurückgerundet. Der Neustart des Rennens erfolgt fliegend.

 

g)

Schwarz/Weiß diagonale Flagge
Wird diese einem Fahrer gezeigt, gilt diese als Verwarnung für Nichtbeachtung der Regeln oder gefährliches Fahren.

 

h)

Schwarze Flagge
Wir einem Fahrer die schwarze Flagge gezeigt gilt dies als Disqualifikation. Der Fahrer hat unverzüglich bei Durchfahrt der nächsten Runde die Box aufzusuchen. Sollte ein Fahrer sich nicht an diese Disqualifikation halten wird er von der laufenden Veranstaltung ausgeschlossen und muss mit einer Sperre für die folgende Veranstaltung rechnen.
Wird die Disqualifikation im Sprintrennen ausgesprochen obliegt es dem Rennleiter den Fahrer im Hauptrennen erneut zuzulassen. In diesem Fall muss der betroffene Fahrer dem Feld aus der Boxengasse hinterher starten.

 

i)

Grüne Flagge
Rennstart oder Aufhebung einer Gelbphase.

  • Rennstart
    Die Fahrer dürfen erst mit Fallen und Schwenken der grünen Flagge losfahren (stehender Start) oder beschleunigen (fliegender Start). Nichteinhaltung dieser Regel wird mit einer Zeitstrafe geahndet.
  • Full-Course-Yellow
    Wird nach Aufhebung der Full-Course-Yellow Phase gezeigt als Zusatzsignal. Das Rennen ist bereits mit Aufhebung der Drosselung wieder freigegeben
  • Rote Flagge
    Findet ein Restart nach einer roten Flagge statt, so wird das Tempo durch den Führenden vorgegeben. Die grüne Flagge wird an der Start/Ziellinie geschwenkt, Überholen ist erst ab dieser Stelle erlaubt. Ein Restart erfolgt fliegend ohne Grid Formation.

 

j)

Karierte Flagge
Die karierte Flagge beendet die laufende Sitzung. Erhält ein Fahrer diese, hat er bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.

 

k)

Das Mindestgewicht jedes Fahrers im fahrbereiten Zustand liegt bei 80 kg.
Fahrer die dieses Gewicht unterschreiten können ihr Körpergewicht mit den Zusatzgewichten die durch den Streckeninhaber zur Verfügung gestellt werden ausgleichen. Sollte ein Fahrer der Meinung sein, dass er mit den gestellten Gewichten, das Mindestgewicht zu weit überschreitet, so kann er auch selbst für den Gewichtsausgleich (Bleiwesten) sorgen.
Für das Anbringen der Gewichte am Fahrzeug ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Sollte der Fahrer ohne oder mit zu wenig Gewichten erkannt werden führt dies zur direkten Disqualifikation.
Der Veranstalter behält sich vor, im Verdachtsfall des Untergewichts während der Qualifikation, bzw. zwischen den einzelnen Sessions stichprobenartige Prüfungen bei den Fahrern durchzuführen. Die Probewiegung ist unverzüglich bei der Rennleitung durchzuführen.
Nach dem Hauptrennen müssen alle Fahrer noch einmal bei der Rennleitung auf die Waage. Sollte hierbei ein Fahrer (inkl. seiner Zusatzgewichte) das geforderte Mindestgewicht unterschreiten führt dies zur Disqualifikation von der kompletten Veranstaltung.
Ab dem Start der Qualifikation gelten Parc-fermé Bedingungen  für die Gewichte d.h. an den Zusatzgewichten dürfen keine weiteren Änderungen durchgeführt werden. Jeder Fahrer trägt also direkt nach Veranstaltungsbeginn die Verantwortung darüber dass sein Fahrzeug korrekt ausgestattet ist. Wird durch den Fahrer eine weitere Änderung herbeigeführt muss dieser mit der Disqualifikation rechnen.

 

l)

Die Fahrzeuge werden einmalig pro Veranstaltung, bei der Akkreditierung der Fahrer ausgelost und stehen dem Fahrer für die Dauer der Veranstaltung zur Verfügung.

 

m)

Ein Fahrer der die Boxengasse während der Qualifikation oder während des Rennens aufsuchen möchte, hat die ausreichend vor der Einfahrt durch Heben des Arms zu signalisieren und die Ideallinie freizugeben. Vergisst ein Fahrer das signalisieren der Einfahrt und kommt es zu einer Gefährdungssituation für einen anderen Fahrer so kann dieser mit einer Zeitstrafe belegt werden.

6.

 

Tagesablauf

 

a)

Fahrer die bei Schließung der Akkreditierungsphase (30 Minuten vor Beginn der Qualifikation) nicht anwesend sind und dadurch den reibungslosen zeitlichen Ablauf verhindern können von der Qualifikation ausgeschlossen werden.

 

b)

Qualifikation
Die Qualifikation dauert 10 Minuten. Die Zeit beginnt unmittelbar nach Beginn der Qualifikation zu laufen. Es steht jedem Fahrer frei während der Qualifikation die Boxengasse aufzusuchen um ggf. seine Zeiten zu ersehen oder den Reifendruck anzupassen.
Nach Ablauf der 10 Minuten wird die karierte geschwenkt. Jeder Fahrer der diese erhält hat bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.
An der Teilnahme der vollen Zeit der Qualifikation besteht keine Pflicht. Jeder Fahrer kann so lange wie er möchte in der Box verweilen.
Fahrer die nicht rechtzeitig vor Ort waren und sich akkreditieren konnten werden von der Qualifikation ausgeschlossen und müssen das Rennen vom letzten Startplatz starten.
Für die Startaufstellung zum Sprintrennen wird die schnellste gefahrene Zeit des Fahrers aus der Qualifikation gewertet.

 

c)

Startaufstellung / Sprintrennen
Die Boxengasse öffnet 10 Minuten vor dem Sprintrennen. Jeder Fahrer erhält vor der Öffnung der Boxengasse seinen Startplatz. Der Fahrer kann dann ein paar Installationsrunden fahren, in dem er in Schrittgeschwindigkeit einmal durch die Boxengasse fährt, es ist gestattet in der Boxengasse Anpassungen am Reifendruck vorzunehmen. Fährt ein Fahrer auf seinen Startplatz darf das Fahrzeug nicht mehr bewegt werden oder verändert werden. Während dem Aufenthalt in der Startaufstellung hat der Fahrer seine Rennausrüstung anzubehalten, diese beinhaltet auch den Helm. Zur Sicherheit aller im Grid stehenden Fahrer gilt ab der Gridlinie bereits das Tempolimit mit Schrittgeschwindigkeit. (Informationen zur Gridlinie sind dem Abschnitt 8 zu entnehmen)
1 Minute vor dem Rennstart hat jeder Fahrer in seinem Fahrzeug zu sitzen

 

d)

Sprintrennen
Die Einführungsrunde wird pünktlich freigegeben. Sitzt ein Fahrer nicht rechtzeitig in seinem Fahrzeug oder wird der zeitliche Ablauf auf andere Weise durch einen Fahrer gestört kann die Rennleitung ihn aus der Startaufstellung nehmen. Der Fahrer muss dann dem Feld aus der Boxengasse hinterher starten.
Der Start erfolgt nach der Einführungsrunde stehend. D.h. ab der Gridlinie hat das Feld bereits die Gridformation einzunehmen. Jeder Fahrer hält an seiner Startposition an.
Steht ein Fahrer nicht korrekt in seiner Startposition, so kann er dafür durch den Rennleiter eine Zeitstrafe erhalten.
Der Start wird mit Fallen und Schwenken der grünen Flagge freigeben. Vernimmt der Rennleiter einen Frühstart, so erhält der betroffene Fahrer eine Zeitstrafe.
Das Rennen dauert 20 Minuten ab Fallen der grünen Flagge.
Nach 20 Minuten wird die karierte Flagge geschwenkt, alle Fahrer haben bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.

 

e)

Startaufstellung / Hauptrennen
Wie bei der Startaufstellung zum Sprintrennen, erhält jeder Fahrer vorab seine Startposition. Die Startaufstellung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum Zieleinlauf des Sprintrennens.
Alle weiteren Regelungen können Punkt 6.c) entnommen werden

 

f)

Hauptrennen
Die Einführungsrunde wird pünktlich freigeben. Sitzt ein Fahrer nicht rechtzeitig in seinem Fahrzeug oder wird der zeitliche Ablauf auf andere Weise durch einen Fahrer gestört kann die Rennleitung ihn aus der Startaufstellung nehmen. Der Fahrer muss dann dem Feld aus der Boxengasse hinterher starten.
Der Start erfolgt nach der Einführungsrunde fliegend. Das heißt, ab der Gridlinie hat das Feld bereits die Gridformation einzunehmen. Der Führende Fahrer gibt das Tempo vor, es herrscht jedoch das Gebot der Schrittgeschwindigkeit bis zur Startlinie.
Hält sich ein Fahrer nicht an die Gridformation oder fährt zu versetzt kann der Startversuch durch den Rennleiter abgebrochen werden. Die Rennzeit beginnt ab diesem Moment zu laufen, es wird jedoch eine weitere Einführungsrunde gefahren. Das Startprozedere beginnt ab der Gridlinie erneut.
Der Start wird mit Fallen und Schwenken der grünen Flagge freigeben. Vernimmt der Rennleiter einen Frühstart, so erhält der betroffene Fahrer eine Zeitstrafe.
Das Rennen dauert 30 Minuten ab Fallen der grünen Flagge.
Während des Hauptrennens ist ein Boxenstopp zu absolvieren.
Der Zeitpunkt kann von jedem Fahrer frei bestimmt werden.
Ein Boxenstopp kann ab der ersten Runde nach Rennstart absolviert werden und muss vor der letzten Rennrunde durchgeführt sein.
Nicht absolvierte Boxenstopps werden nach dem Rennen mit einer Zeitstrafe von 40 Sekunden belegt.
Der korrekte Ablauf eines Boxenstopps kann Abschnitt 8.f) entnommen werden.
Zu schnelles einfahren in die Boxengasse oder nicht komplettes Stehenbleiben im Haltebereich können durch die Rennleitung mit einer Zeitstrafe geahndet werden.
Nach 30 Minuten wird die karierte Flagge geschwenkt, alle Fahrer haben bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.
Unmittelbar nach dem Eintreffen in der Box müssen alle Fahrer unaufgefordert zum Kontrollwiegen erscheinen. Fahrer die Zusatzgewichte im Fahrzeug mitführten haben diese zum Wiegen mitzubringen. Sollte ein Fahrer unter den geforderten 80 Kilo liegen, wird dieser für die komplette Veranstaltung disqualifiziert.

 

g)

Siegerehrung
Sieger der Veranstaltung ist, wer in allen Sitzungen kumuliert die meisten Punkte mitgenommen hat.
Es werden die Sieger aller Fahrerklassen mit einem Pokal geehrt. Alle anderen Teilnehmer erhalten entsprechende Medaillen oder Urkunden.

7.

 

Strafenkatalog

 

a)

5 Sekunden Zeitstrafen (Drosselung)
Bei einer Zeitstrafe werden dem Fahrer ein Schild mit seiner Startnummer sowie die schwarze Flagge gezeigt. Dieser Hinweis dient dem Fahrer selbst sowie evtl. hinterherfahrenden als Warnung. Nach Bekanntwerden der Zeitstrafe für den Fahrer wird ihm für 5 Sekunden lang die Leistung des Fahrzeuge auf 50% gedrosselt

  • Eine 5 Sekunden Zeitstrafe gibt es für:
  • Unfaires Verhalten, Rempeleien und Abdrängen, nach erster Verwarnung
  • Kein kompletter Stillstand beim Pflichtboxenstopp
  • Frühstart
  • Unkorrektes positionieren im Grid
  • Nichteinhaltung der Streckenlimitierung, nach erster Verwarnung
  • Nicht korrektes Positionieren in der Boxengasse (siehe Abschnitt 8.f)

 

b)

10 Sekunden Zeitstrafen
Bei einer Zeitstrafe werden dem Fahrer ein Schild mit seiner Startnummer sowie die schwarze Flagge gezeigt. Dieser Hinweis dient dem Fahrer selbst sowie evtl. hinterherfahrenden als Warnung. Nach Bekanntwerden der Zeitstrafe für den Fahrer wird ihm für 10 Sekunden lang die Leistung des Fahrzeuge auf 50% gedrosselt
Eine 10 Sekunden Strafe gibt es für:

  • Zu schnelles Befahren oder Fehlverhalten sowie verursachen einer Kollision in der Boxengasse
  • Missachten der blauen Flagge
  • Überholen unter gelber Flagge
  • Vergessen des Anschnallens im Fahrzeug
  • Wiederholungen aller Vergehen aus Abschnitt 7.a) nach bereits ausgesprochener 5 Sekunden Zeitstrafe

 

c)

Nachträgliche Zeitstrafen
Sollten Vergehen während eines Rennens nicht mehr geahndet werden können erhält der betroffene Fahrer eine zusätzliche Zeitstrafe auf seine Rennzeit.
Eine Zeitstrafe gibt es:

  • Auslassen des Pflichtboxenstopps (40 Sekunden)
  • Vergehen der Punkte aus Abschnitt 7.a) (5 Sekunden)
  • Vergehen der Punkte aus Abschnitt 7.b) (10 Sekunden)

 

d)

Starten aus der Boxengasse
Beim Start aus der Boxengasse darf der betroffene Fahrer sich am Ende vor der Linie aufstellen während das Feld in die Einführungsrunde startet. Das Fahrzeug darf erst starten, wenn der letzte Fahrer des Feldes auf der Strecke nach dem Rennstart den Boxenausgang passiert hat.

Ein Start aus der Boxengasse erfolgt wenn:

  • Ein Fahrer nicht rechtzeitig im Grid in seinem Fahrzeug saß
  • Ein Fahrer die Boxengasse beim Schließen vor dem Rennen noch nicht verlassen hat.

 

e)

Versetzung auf den letzten Startplatz

Dies erfolgt wenn:

  • Der Fahrer zu spät bei der Akkreditierung erscheint und die Qualifikation verpasst (Sprintrennen)
  • Wenn der Fahrer nach dem Sprintrennen nicht korrekt die Boxengasse aufsucht.
  • Wenn ein Fahrer die Verantwortung für einen Startabbruch im Hauptrennen trägt

 

f)

Ausschluss von Qualifikation/ Rennen / Event - Disqualifikation

Ein Fahrer kann komplett von einer Session oder der kompletten Veranstaltung ausgeschlossen werden wenn:

  • Zu spätes Erscheinen zur Akkreditierung (Ausschluss von der Qualifikation)
  • Nach Erhalt einer 10 Sekunden Zeitstrafe und erneuter Zuwiderhandlung gegen einer der Punkte aus den Abschnitten 7.a) und 7.b)
  • Untergewicht beim Kontrollwiegen während oder nach der Veranstaltung (Ausschluss von der Veranstaltung)
  • Manipulation an Fahrzeugen an nicht genehmigten Bereichen (Ausschluss von der Veranstaltung)
  • Auffällig unerwünschtes Verhalten während einer Session (Ausschluss von der Veranstaltung)

 

g)

Sperre eines Fahrers
Der Veranstalter hat das Recht auffällige Fahrer nach Absprache mit Rennleitung und Streckeninhaber für eine der folgenden Veranstaltungen zu sperren.

 

h)

Den Weisungen der Rennleitung, des Streckenpersonals, des Streckeninhabers und des Veranstalters ist Folge zu leisten. Getroffene Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

8.

 

Streckenmarkierungen und Verhalten

 

a)

Blaue Pylonen
Markieren die Gridlinie und stehen deutlich vor der Boxeneinfahrt.

  • Qualifikation
    keine Bedeutung
  • Vorstartphase vor dem Rennen
    Während der Möglichkeit Installationsrunden zu fahren gilt ab dieser Linie das Tempolimit mit Schrittgeschwindigkeit
  • Einführungsrunde bei Rennen
    Ab der Gridlinie ist die Startformation zu bilden

 

b)

Gelbe Pylonen
Markieren den Eingang der Boxengasse und den Beginn des Tempolimits

  • Während allen Session gilt ab dieser Linie eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h (siehe auch Abschnitt 8.f))

 

c)

Grüne Pylonen
Markieren den Ausgang der Boxengasse und heben das Tempolimit wieder auf

  • Während allen Sessions darf ab hier wieder beschleunigt werden
  • Bei Starts aus der Boxengasse dürfen sich betroffene Fahrer an dieser Linie aufstellen

 

d)

Rote Markierungsteller
Stehen im Grid seitlich neben der Strecke und markieren die Startpositionen. Das Fahrzeug muss mit dem Bereich des vorderen Endes der Stoßstange bis zum Vorderreifen auf Höhe dieses Tellers stehen.

  • Vorstartphase vor dem Rennen
    Fahrer müssen Ihr Fahrzeug an der markierten Position anhalten. Die Fahrzeuge stehen hierbei am so weit wie möglich am Streckenrand um eine mittige  Fahrspur freizuhalten
  • Einführungsrunde Sprintrennen
    Am Ende der Einführungsrunde positionieren sich die Fahrer erneut auf Höhe der Markierungen, dürfen diesmal aber mit ca. einem Meter Abstand zur Außenseite stehen. Die Fahrer der ersten Startreihe geben die Position vor, der Rest des Feldes hat sich in einer Linie dahinter zu positionieren.

 

e)

Gridverschiebungen
Bei Rennen gegen die eigentliche Fahrtrichtung wird das Grid auf eine andere Stelle der Strecke verschoben, da ansonsten ein Teil des Fahrerfeldes an einer Bergauf Passage starten müsste. Installationsrunden können bei dieser Variante aufgrund von mangelnden Ausweichalternativen ggf. entfallen.

 

f)

Boxengasse / Verhalten

  • Ein Fahrer der während einer Session in die Box einfahren möchte, hat dies rechtzeitig vor abbiegen in diese durch heben des Arms anzuzeigen
  • Ab den gelben Pylonen muss das Fahrzeug auf 10 km/h gedrosselt sein.
    ca. 2 Meter hinter den Pylonen erfolgt eine Geschwindigkeitsmessung die dem Fahrer und der Rennleitung angezeigt wird.
  • Die Fahrspur ist in jedem Fall freizuhalten, vor, während und nach allen Sessions
  • Alle Fahrzeuge dürfen nur im Haltebereich vor dem Boxengebäude anhalten.
  • Boxenstopp während dem Hauptrennen
    Ein Fahrer der den Boxenstopp absolvieren möchte fährt in die Box mit limitierter Geschwindigkeit auf der Fahrspur ein. Auf Höhe des Boxengebäudes ist der Wechsel in den Haltebereich gestattet (gestrichelte Linie). Jeder Fahrer fährt bis zum Ende des Haltebereichs vor. Dort bremst er bis das Fahrzeug den kompletten Stillstand erreicht hat. Danach darf er die Fahrt wiederaufnehmen und auf 10 km/h beschleunigen. Beim Einscheren in die Fahrspur ist auf ankommenden Verkehr zu achten.
    Sollten mehrere Fahrer gleichzeitig zum Boxenstopp ankommen, so halten sie im Haltebereich in der Reihenfolge wie sie eintreffen. Hierfür werden Markierungen mit roten Markierungstellern gelegt um zu enges auffahren zu vermeiden. Der Markierungsteller dient als virtuelle Linie die nicht überfahren werden darf.
  • Vor und während der Qualifikation stehen die Fahrzeuge schräg zur Fahrtrichtung um allen Platz zu gewähren und keine Ausfahrt zu behindern. Nach Ende der Qualifikation ist das Parken im Haltebereich in zwei Reihen gestattet. Für die korrekte Positionierung trägt jeder Fahrer selbst Sorge. Der Halteplatz ist nicht vorgegeben und wird in Reihenfolge der Einfahrt auf dem vordersten freien Platz eingenommen.
  • Änderungen am Reifendruck
    Um Änderungen am Reifendruck im vorgegebenen Fenster durchzuführen werden vom Streckeninhaber Kompressor und Messgerät bereitgestellt. Der sorgsame Umgang mit den Geräten ist erwünscht. Beschädigungen können in Rechnung gestellt werden. In der Boxengasse ist ein Punkt für die Geräte vorgegeben an dem der Fahrer diese nach Benutzung immer zurückzulegen hat. Bleiben die Geräte nach Verlassen durch den Fahrer nicht am korrekten Platz liegen kann der Fahrer mit einer Strafe belastet werden.

9.

 

Meistschaft

 

a)

Die komplette Meisterschaft besteht aus 8 Veranstaltungen. Von diesen Veranstaltungen müssen 6 mitgefahren werden um in die Endwertung zu kommen. Sollte ein Fahrer alle 8 Veranstaltungen bestritten haben, so werden die 2 schlechtesten Ergebnisse gestrichen.
Bei Punktgleichstand entscheiden die besseren Rennergebnisse über die Positionierung.
In die Wertung um den AR-Cup kommen nur Stammfahrer des Vereins Alemannenring Racing e.V.. Gastfahrer können zwar Tagessiege einfahren, sind aber in der Meisterschaftswertung ausgenommen.

 

b)

Punkteverteilung
Alle Fahrerklassen starten gemeinsam in einem Rennen. Sollte das Feld mit Gastfahrern aufgefüllt werden so können diese unter Umständen zwar einen Pokal mit nach Hause und tauchen im Rennergebnis auf, in der Punktewertung werden diese jedoch gestrichen und die Stammfahrer rutschen entsprechend auf.

 

c)

Punkteschlüssel - Sprintrennen

  1. Platz – 15 Punkte
  2. Platz – 12 Punkte
  3. Platz – 10 Punkte
  4. Platz -  9 Punkte
  5. Platz -  8 Punkte
  6. Platz -  7 Punkte
  7. Platz -  6 Punkte
  8. Platz -  5 Punkte
  9. Platz -  4 Punkte
  10. Platz –  3 Punkte
  11. Platz -  2 Punkte
  12. Platz -  1 Punkt

 

d)

Punkteschlüssel - Hauptrennen

  1. Platz – 15 Punkte
  2. Platz – 12 Punkte
  3. Platz – 10 Punkte
  4. Platz -  9 Punkte
  5. Platz -  8 Punkte
  6. Platz -  7 Punkte
  7. Platz -  6 Punkte
  8. Platz -  5 Punkte
  9. Platz -  4 Punkte
  10. Platz –  3 Punkte
  11. Platz -  2 Punkte
  12. Platz -  1 Punkt

 

e)

Sonderpunkte

Poleposition in Qualifikation – 1 Punkt
Schnellste Runde in Sprintrennen – 1 Punkt
Schnellste Runde in Hauptrennen – 1 Punkt

 

f)

Die Meister aller Klassen werden am Ende des Jahres in einer separaten Veranstaltung geehrt und erhalten entsprechende Pokale.

 

g)

Sollte eine Veranstaltung aus verschiedenen Gründen (etwa aufgrund mangelnden Teilnehmerfeldes) durch den Veranstalter abgesagt werden müssen so gilt dieser als Streichergebnis. Sollten 2 Streichergebnisse erreicht werden, wird versucht einen Ausweichtermin zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, wird die Meisterschaft um einen Wertungslauf verkürzt.

10.

 

Allgemeines

 

a)

Bekleidung
Es ist auf eine geeignete Kleidung zu achten. Für Fahrer der PRO-Wertung besteht Overallpflicht. Fahrer der AM und ROK Wertung haben auf eine eng anliegende Kleidung und geschlossenes, festes Schuhwerk zu achten.
Alle Teilnehmer sind verpflichtet einen geschlossenen Integralhelm mit geschlossenem Visier zu tragen. Jet-Helme sind nicht zulässig. Sollte kein entsprechender Helm zur Verfügung stehen, kann dieser beim Streckeninhaber geliehen werden.
Bei der Siegerehrung gilt für die PRO-Fahrer die Pflicht des geschlossenen Overalls.

 

b)

Gastfahrer
Gastfahrer sind nicht bei jedem Rennen selbstverständlich und müssen Stammfahrern des Vereins Alemannenring Racing e.V. stets Vorrang gewähren. Sie fahren außerhalb der Meisterschaftswertung nur um Tagessiege mit.
Eine Anmeldung von Gastfahrern ist erst 2 Wochen vor dem Event möglich um letzte freie Plätze zu belegen und das Feld zu füllen. Siehe Abschnitt 3.

 

c)

Klassenaufstieg von Stammfahrern
Die Cuprennen dienen dem Aufstieg von Fahrern der AM und ROK Klasse in die jeweils nächst höhere Klasse. Als Klassensieger werden Fahrern der jeweiligen Klasse auf ein gesondertes Konto 3 Punkte gutgeschrieben, der zweite erhält 2 Punkte, der Dritte noch 1 Punkt. Erreicht ein ROK Fahrer einen Stand von 15 bzw. ein AM Fahrer 18 Punkte steigt er in die nächst höhere Fahrerklasse auf.
Damit eine Wertung der Aufstiegspunkte möglich ist, müssen pro Klasse mindestens 3 Fahrer am Start des Events teilnehmen. Nur in Ausnahmen kann durch den Vorstand die Sonderregelung der Punktevergabe bei weniger Teilnehmern zugestanden werden.
Im Falle von mangelnden Teilnehmern der Klassen AM und ROK, können diese zusammengefasst werden zu einer gemischten Klasse.

 

d)

Trainingstage
Es wird versucht zu jedem Event einen Trainingstag vorab auf der jeweiligen Streckenkonfiguration zu veranstalten. Eine Garantie hierfür kann nicht gegeben werden.

 

e)

Rennergebnisse
Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden namentlich in Ergebnislisten auf der Webseite des Vereins Alemannenring Racing e.V. veröffentlicht zu werden.
Finale, veröffentlichte Rennergebnisse beruhen auf Entscheidungen der Rennleitung und sind endgültig und nicht anfechtbar.

 

f)

Regeländerungen während der Saison sind nur in absoluten Ausnahmesituationen möglich und müssen einstimmig zwischen Veranstalter, Rennleitung und Streckeninhaber beschlossen werden.

 

g)

Punkte die im Regelwerk nicht ausdrücklich als erlaubt deklariert werden, sind verboten.

11.

 

Sonderregelungen der Saison 2016

 

a)

Da die Saison 2016 als Premierensaison gilt können kurzfristige Anpassungen in Absprache mit Veranstalter, Rennleiter, Streckeninhaber und Teilnehmern getroffen werden

 

b)

In der Saison 2016 wird ausschließlich mit einer Gruppe von maximal 12 Fahrern pro Rennen gefahren. Eine zweite Gruppe bei mehr Teilnehmern ist nicht vorgesehen.

 

c)

Aufgrund der begrenzten Startplätze werden diese in den ersten 3 Veranstaltungen an alle Fahrer nach Eingang der Anmeldung vergeben. Ab der vierten Veranstaltung werden Fahrer bei denen die Tendenz zur Teilnahme an der kompletten Meisterschaft ersichtlich ist bevorzugt, sollten Anmeldungen als Plätze eingehen.

12.

 

Veranstalter

 

a)

Veranstalter ist:
Alemannenring Racing e.V.
Hauptstr. 81
78247 Hilzingen

 

b)

Veranstaltungsort und Streckeninhaber ist:
GOKart-Bodensee
Mühleweg 7
78256 Steißlingen

 

c)

Rennleitung und Streckenposten:
Streckenposten und verantwortlich für Fahrzeuge und Beobachtung der Teilnehmer sind Mitarbeiter von GOKart-Bodensee.
Die Rennleitung übernimmt ein Mitglied des Verwaltungsrats von Alemannenring Racing e.V.