Über uns

Rein als Team gesehen, gibt es uns seit Ende des Jahres 2013. Doch unsere Geschichte beginnt schon 10 Jahre früher. Im Lauf der Jahre veränderten wir immer wieder unsere Form, angepasst an die Projekte die wir begleiteten.

2003 - Der Startschuß und eine Schnapsidee
Im Jahr 2003 war es Roland Schartner der in einem Onlineforum für Racing Games nachfragte ob jemand plant den alten Alemannenring für das Spiel rFactor nachzubauen. Geplant war zu dem Zeitpunkt noch nichts, Mike Wilhelmi jedoch, der in der Szene als Grafiker unter dem Namen MoZqUiTo bekannt war, nahm sich der Sache an. In dem alten Foren Beitrag taten sich die ersten Modder zusammen, das "Alemannenring Projekt" war geboren. Als man zu dieser Zeit mit der Stadt Singen in Kontakt trat stieß man sofort auf Begeisterung. Der damalige Oberbürgermeister Andreas Renner sagte die Unterstützung zu. Mit Vermessungsplänen gesponsert und einem damaligen Team von über 20 Personen machte man sich ans Werk. Fehlende Daten wurden damals mit einem großen Team vor Ort am alten Alemannenring in die Pläne übertragen, Fotos gesammelt usw. Da die meisten Modder in weiten Teilen Deutschlands verstreut waren galt es diese mit entsprechenden Informationen zu versorgen. Zum Ende des Jahres kam dann noch eine Schnapsidee in der Runde hinzu. Warum den Alemannenring nur virtuell wieder reaktivieren, warum nicht auch den echten. Man nahm erneut mit der Stadt Singen Kontakt auf und stieß ebenfalls auf Begeisterung.

2004 - 2009 - Der Verein Alemannenring e.V.
Um mit einer Rechtsform in Verhandlungen einzusteigen wurde 2004 die Rechtsform des eingetragenen Vereins angenommen. Mit dieser Basis und der Stadt Singen stürzte man sich in das Abenteuer der Reaktivierung des Alemannenrings. Die Kontaktaufnahme verlief erfolgreich und das Interesse war geweckt. Schnell nahmen Medien und Presse die Witterung auf und bescherten dem Alemannenring e.V. die ersten Berichte womit auch das Interesse der Fans geweckt wurde. Im Laufe der Zeit veränderte sich jedoch leider die Kommunikation zur Serie DTM. Viele Forderungen konnte man nur noch der Fachpresse entnehmen und egal wie hoch diese ausfielen, der Alemannenring e.V. versuchte immer eine Lösung zu finden. Diese Lösungswege gingen bis hin zu den Vorschlägen die alte Strecke zu Verlängern um z.B. neue Zuschauerplätze zu schaffen. 
Nachdem 2009 die Verhandlungen endgültig in die Knie gingen beschloß man das Thema abzuhaken. Singen passte offenbar nicht mehr in das Konzept der voranschreitenden Internationalisierung der DTM. Die neuen bekanntgewordenen Umbaupläne des Industriegebietes zerstörten die Pläne endgültig.

2010 - 2012 - Neue Wege
Nachdem der Verein Ende 2009 wieder aufgelöst wurde ging man zurück zur Urform und betitelte sich einfach wieder als: Project: Alemannenring. In dieser Zeit nahm man u.a. mit der Indoorkartbahn in Singen Kontakt auf. Gemeinsam mit der Kartbahn wollte man Singen zumindest den "kleinen Alemannenring" schenken. Nach erneuten Gesprächen mit der Stadt Singen über die Namensrechte erhielt nun die Kartbahn in Singen den Namen Kartbahn Alemannenring, unter dem sie auch heute noch arbeitet. Leider trennten sich die Wege unglücklich Ende des Jahres 2012.
Nebenher besinnte man sich auch wieder zurück auf die virtuelle Strecke. Verblieben sind über die Jahre 2 Modder: Mike Wilhelmi und Ricardo Hohmann. Der eine Grafiker der andere Fachman für 3D Modelle. Zu zweit beschloss man den virtuellen Alemannenring zu Ende zu bringen, was aufgrund von Berufs- und Studentenleben nahezu unmöglich war.

2013 - Die Erinnerung muss bleiben
Nachdem man die virtuelle Strecke 2013 als Betaversion zum Download veröffentlichte (eine Finale Version war aufgrund von Zeitmangels nicht möglich) erklärte man das Projekt für beendet. Doch was nun. Den Namen Alemannenring und die Erinnerung an die tolle alte Zeit wollte man nicht aufgeben. So beschloß man zukünftig unter dem Namen Alemannenring Racing als Team bei Kartrennen anzutreten. Die Erinnerungen an den Alemannenring konnte man so auf der Webseite erhalten und an den Rennen weiter verbreiten.

2014 - 2015 - Rennen ja, ABER...
Im Verlauf der beiden Jahre nahm man an ein paar Rennen teil. Doch insgesamt war das zu wenig. Das Problem lautete Fahrermangel. Als Langstreckenteam war es unmöglich mit wenigen Fahrern regelmäßig Rennen zu besuchen. Der eine kann Sonntags nicht, der andere muss Samstags arbeiten, der nächste hat gerade kein Geld usw.... die Probleme wollten nicht abreißen. Als dann bekannt wurde dass in Steißlingen, für die meisten unserer Fahrer binnen von Minuten erreichbar, eine neue Outdoor Kartbahn eröffnen wollte nutzte man die Situation und trat in Kontakt. Nach einem erfolgreichen PreOpening Event bei dem man erste neue Fahrer gewinnen konnte sowie der Teilnahme des Teams an der Eröffnung des gesamten Fahrdynamikzentrums in Steißlingen gewann man nicht nur Partner sondern auch Freunde. Man setzte sich zusammen, schmiedete Ideen und Pläne

2016 - Back to the Roots...
Aufgrund der Fülle an Ideen entschied man sich erneut zur Vereinsgründung. Neben dem Aspekt Rennteam kamen ganz viele neue Punkte hinzu, auch bei Eventplanungen steht man nun GOKart-Bodensee in Steißlingen zur Verfügung. Wir haben begonnen ein neues Buch zu schreiben, mit den jetzigen Plänen soll es nun mit unzähligen Geschichten gefüllt werden. 2016 ist der ReLaunch des Projektes, des Teams, des Verein.